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Schüttelfrost – ein Begleitsymptom vieler Krankheiten

Wenn der Körper auf normalem Wege die Temperatur von 37 Grad nicht mehr erreichen kann, beginnen die Muskeln zu zittern. Das kommt beispielsweise vor, wenn man bei Kälte zu dünn angezogen ist und sich im Freien aufhält. Einem ähnlichen Prinzip folgt der Körper bei Schüttelfrost. Es kommt zu einem schubweisen Zittern der Muskeln, das man nicht beeinflussen oder steuern kann. Schüttelfrost als solcher ist daher auch kein eindeutiges Symptom einer bestimmten Krankheit, sondern vielmehr eine Begleiterscheinung verschiedener Infektionen, die dann auftritt, wenn der Köper verstärkt Wärme zu produzieren versucht. In der Regel ist das bei fiebrigen Erkrankungen, wie beispielsweise Grippe oder Erkältung, der Fall. Als Hausmittel bietet es sich an, den Patienten mit Decken warm zu halten oder auch ein warmes Bad nehmen zu lassen. Auch fiebersenkende Mittel können helfen.

Handelt es sich um normale Fälle von Schüttelfrost, lässt das Zittern nach einer Weile wieder nach, kann aber mehrmals auftreten, bis sich die Erkrankung langsam zurückzieht. Wenn der Betroffene wieder gesund wird, verschwindet auch der Schüttelfrost schließlich ganz, speziell behandeln muss man ihn also nicht.

Neben Grippe oder Erkältung ist Schüttelfrost aber auch Begleitsymptom von Lungenentzündungen, Wundstarrkrampf, Scharlach, Pilzvergiftungen oder einer Blutvergiftung. Auch Tropenkrankheiten wie Gelbfieder und Malaria können von Schüttelfrost begleitet werden und sogar bei Sonnenstichen oder Hitzschlägen kann er vorkommen. Dann tritt Schüttelfrost bei warmen Außentemperaturen zusammen mit anderen Symptomen wie Übelkeit und Erbrechen oder auch Kopfschmerzen auf. Im letzten Fall muss der Körper des Betroffenen nicht gewärmt, sondern gekühlt werden. Wichtig ist hier in jedem Fall, die Person an einen kühlen Raum zu bringen, zusätzliche Abkühlung kann man mit Handtüchern schaffen, die in kühlem Wasser getränkt wurden, oder auch mit Wadenwickeln. Auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist jetzt wichtig.

Schüttelfrost ist also keine eigene Erkrankung für sich, sondern eine Begleiterscheinung vieler anderer Krankheiten. Vor allem wenn nicht auf Anhieb offensichtlich ist, woher der Schüttelfrost kommt oder wenn man vor dem Auftreten dieses Symptoms ein tropisches Land besucht hat, sollte man einen Arzt aufsuchen, um die Grunderkrankung feststellen und behandeln zu können. Die Mücken, die Geldfieber übertragen, breiten sich auch außerhalb der Tropen immer weiter aus, man kann eine Ansteckung auch dann nicht ganz ausschließen, wenn man keine tropischen Breiten besucht hat, die Wahrscheinlichkeit ist aber nach einem Tropenurlaub höher.

Auch Beschwerden, die für Erkältungen und Grippe nicht typisch sind, wie zum Bespiel Übelkeit und Erbrechen oder Ausschläge sind ein Grund, umgehend den Arzt aufzusuchen.

Vorbeugende Maßnahmen gegen Schüttelfrost gibt es so gesehen also nicht, man kann nur den Krankheiten vorbeugen, bei denen er typische Begleiterscheinung ist. Das ist wiederum über die Stärkung des Immunsystems und ausreichend Vitamine und einen gesunden Schlaf möglich, gerade bei Kindern und älteren Menschen kann auch eine Grippeimpfung sinnvoll sein. Vor einem Urlaub in exotischen Ländern sollte man abklären, welche Impfungen hier nötig sind, um eine Ansteckung mit Tropenkrankheiten zu vermeiden. Um einen Sonnenstich oder Hitzschlag im Sommer zu umgehen, sollte man sich vorzugweise im Schatten aufhalten und eine Kopfbedeckung zum Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung tragen.

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