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Wer die Wahl hat, hat die Qual - Kuhmilch und ihre modernen Alternativen

Muttermilch ist das Nahrungsmittel, in dessen Genuss wir zu allererst kommen (und welches uns ermöglicht, im ersten halben Jahr unseres Lebens unser Gewicht in etwa zu verdoppeln!).
Rein biologisch betrachtet sind wir Säugetiere - alleine auf dieser Tatsache beruhend lässt sich feststellen, dass Milch für uns Menschen grundsätzlich eher lebensnotwendig als schädlich ist. Außerdem ist offensichtlich: Milch ist von ihrer Zusammensetzung her ideal für Babys; Muttermilch (alternativ: adaptierte Milch) für Menschenbabys und Kuhmilch für Kälber. 


Während also Säuglinge und Kleinkinder unbedingt „echte“ Milch benötigen, ist ihr Nutzen für Erwachsene fraglich; viele verlieren die Fähigkeit, genügend des Enzyms Laktase zu bilden, welches benötigt wird, um den Milchzucker (Laktose) im Dünndarm zu Galaktose und schließlich zu Glukose zu verarbeiten. Liegt eine Laktoseintoleranz vor, treten sogar Übelkeit, Blähungen, Bauchschmerzen bis hin zu Durchfall nach dem Genuss von Milch oder Milchprodukten auf. Dies wäre ein möglicher Grund für Fans der weißen Flüssigkeit, die pflanzlichen Alternativen auszuprobieren. Von Soja-, Mandel-, Haselnuss-, Reis-, Dinkel-, Hafer- über Kokosmilch (diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit) reicht das Angebot, doch auch die Pflanzendrinks haben nicht unbedingt eine weiße Weste, sondern ebenfalls Vor- und Nachteile.


Sojamilch, die wohl prominenteste Alternative, hat ein leicht nussig-getreidiges Aroma und sie ist gesüßt oder ungesüßt sowie in zahlreichen Geschmacksvarianten (Natur, Vanille, Kakao …) erhältlich. Einige schätzen Sojamilch zum Kaffee, da sie sich gut aufschäumen lässt. Bezogen auf den Eiweißgehalt ist sie dem tierischen Vorbild zwar ebenbürtig (wobei das Soja-Eiweiß aufgrund der geringeren biologischen Wertigkeit von uns nur teilweise verarbeitet wird), beim Kalzium kann sie jedoch nicht mithalten - es sei denn, das Mineral wurde zugesetzt. Auch aufgrund der enthaltenen Phytoöstrogene mit unklaren Wirkungen (es ist beispielsweise nicht auszuschließen, dass übermäßiger Genuss von Sojamilch sich insbesondere bei Männern dämpfend auf die Libido auswirken kann) empfiehlt das Bundesinstitut für Risikoforschung, bei der Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern auf Soja-Produkte zu verzichten. 

Außerdem: Verglichen mit den Symptomen, die eine Soja-Allergie auslösen kann, erscheinen die einer Laktoseintoleranz harmlos. 


Mandel- sowie Haselnuss- oder Cashew-Drinks sind eiweiß- und kalziumärmer als Kuhmilch, dafür haben sie einiges an Vitaminen und Spurenelementen zu bieten. Mandel- oder Nussmilch-Liebhaber verwenden sie gerne zur Zubereitung von Müsli (der nussige Geschmack passt hier sehr gut) oder zum Backen. Milchähnliche Getränke wurden angeblich schon im Mittelalter aus Mandelkernen hergestellt.


Getreidemilch-Sorten wie Hafer-, Reis- oder Dinkelmilch enthalten ebenfalls relativ wenig Eiweiß, aber einen wasserlöslichen Ballaststoff (Beta-Glucan), dem eine cholesterinsenkende Wirkung zugeschrieben wird. Die getreidigen Vertreter haben eine dezent-natürliche Süße, da bei der Drink-Herstellung die getreideeigene Stärke aufgespalten wird. Auch sie machen sich gut beim Backen, im Müsli oder in Shakes und normalerweise enthalten sie Gluten.


Kokosmilch - der ehemalige Exot wird auch bei uns geschätzt. Sie enthält Fett (mittelkettige Fettsäuren), Eiweiß und Kohlehydrate, wobei auch hier der Eiweißgehalt nicht mit dem von Kuhmilch konkurrieren kann. Kalium, Natrium und Magnesium liefert uns die Milch aus der Kokosnuss ebenfalls - dort, wo sie herkommt, zählt sie zu den Grundnahrungsmitteln. Kokosmilch eignet sich hervorragend zum Backen und Kochen, sie ist die Basis vieler asiatischer Gerichte, Soßen und Suppen.


Da die Inhaltsstoffe pflanzlich sind, enthalten alle diese milchähnlichen Getränke kein Cholesterin. Mit dem Vitamin B12 verhält es sich ebenso. Menschen, die bei ihrer Ernährung ganz auf tierische Produkte verzichten, müssen besonders auf eine Gewährleistung der Vitamin B12-Versorgung achten.

 
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