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Sinusitis: Wie wir den Kopf wieder frei bekommen

Frei durchatmen kann zum Luxus werden - wenn uns eine Sinusitis, eine Nasennebenhöhlenentzündung, plagt. Oft beginnt die Misere mit einem gewöhnlichen Schnupfen (Rhinitis), einem grippalen Infekt, ausgelöst durch Viren oder Bakterien - und endet mit besagter „Verstopfung“ im Bereich unseres „Höhlensystems“. Allerdings können, in selteneren Fällen, auch Entzündungen im Mund- und Rachenraum, Fisteln oder Allergien die Ursachen einer Sinusitis sein.

Wenn alles gut läuft...

läuft auch alles gut ab. Unsere Nase samt Nebenhöhlen ist prinzipiell selbstreinigend. Zwar produzieren die dort ansässigen Schleimzellen ständig Sekret, doch dieses wird über kleine bewegliche Flimmerhärchen, welche den gesamten Nasen und -nebenhöhlenraum auskleiden, weiter- und schließlich abtransportiert. Auch Unerwünschtes wie Schmutz, Staub oder Krankheitserreger, das sich in diesen Härchen verfängt, wird mithilfe dieses Schleim-Films in Richtung Rachen entsorgt - über den Verdauungstrakt werden so Schleim samt Unrat diskret hinausbefördert. 

Zu den Nasennebenhöhlen zählen übrigens die Stirnhöhlen (sie liegen rechts und links oberhalb der Nasenwurzel/über den Augenbrauen hinter dem Stirnbein); die Kiefernhöhlen, welche sich an den Gaumen grenzend im Oberkieferknochen beidseits auf Nasenhöhe befinden, dem Siebenbein-Labyrinth, bestehend aus mehreren kleinen Hohlräumen zwischen der Nase und den inneren Augenwinkeln und, dahinter, Richtung Ohren gelegen, den Keilbeinhöhlen.

Sinusitis vermeiden

Um zu verhindern, dass die Erkältung von unseren Nasennebenhöhlen Besitz ergreift, sollten wir es zunächst dem Schnupfen schwer machen - durch Stärkung der Abwehrkräfte und rechtzeitige Behandlung. Außerdem: Entspannt schnäuzen; wenn wir Druck machen, pressen wir Sekret samt Krankheitserregern verstärkt in die Nasennebenhöhlen! Gerne dem Niesreiz nachgeben (während ein Papiertaschentuch oder die Ellbogenbeuge schützend davorgehalten wird).

Was unterscheidet eine Sinusitis vom ordinären Schnupfen?

Eine akute Sinusitis macht sich durch Kopfschmerzen und Druckgefühl in der oberen Gesichtshälfte bemerkbar - beides verstärkt, wenn wir uns nach vorne neigen; die Beschwerden treten teils auch nur einseitig auf. Wir empfinden Erschütterungen, auch beim Husten und Niesen, als besonders unangenehm. Das Nasensekret ist zäh, von eher gelblich-grüner Farbe, die Nase verstopft, die Nasenatmung dadurch behindert und der Geruchsinn eingeschränkt. Manchmal treten sogar äußerlich erkennbare Schwellungen im Bereich von Nase und Nebenhöhlen auf. Wir fühlen uns müde und schlapp, oft setzt unser Körper Fieber zur Bekämpfung der Krankheit ein.

Beim Vorliegen einer chronischen Sinusitis sind die Symptome zwar weniger stark ausgeprägt, treten dafür aber mit einer gewissen Regelmäßigkeit auf (häufiger als vier Mal pro Jahr) und dauern auch länger (bis zu acht Wochen) an. Selbst in der Zeit dazwischen ist man selten völlig beschwerdefrei.
Zu einer chronischen Sinusitis kann es kommen, wenn die Erkrankung eine Besiedlung mit Bakterien oder Viren hinterlässt, also nicht richtig ausgeheilt ist. Auch andauernde Belüftungsstörungen der Nasennebenhöhlen (etwa durch anatomische Besonderheiten von Nasenmuschel/-scheidewand oder Nasenpolypen) sowie Heuschnupfen oder Bronchialasthma können das Etablieren der Sinusitis begünstigen. Da der ständig mehr oder weniger vorhandene Sekretstau einer Brutstätte für Krankheitserreger gleichkommt, sollte man sich mit der chronischen Variante keinesfalls arrangieren - eine Behandlung ist unverzichtbar.

Wir machen der Sinusitis Dampf - Kopf über den Topf!

Die gute alte Methode, Wasser in einem Topf zum Kochen zu bringen, mit Kamillenblüten, welche die Oberfläche bedecken, ist nach wie vor eine Top(f)-Methode, um für das Abfließen des zähen Schleims zu sorgen. 

Das Gefäß sollte vom Herd genommen und, sobald die Temperatur auf ein erträgliches Maß abgesunken ist, mit Hilfe eines Handtuches ein zirka zehnminütiges Kopf-Dampfbad durchgeführt werden. Die Augen bitte dabei geschlossen halten. Auf diese Weise befeuchten, wärmen und wirken der Entzündung entgegen (Kamille). Wichtig: Etwa fünf Minuten vor dieser Aktion abschwellende Nasentropfen anwenden - nur dann erreicht der heilsame Dampf auch das „hinterste Eck“, um Verstopfungen zu lösen. Ausreichend Papiertaschentücher bereitlegen, hinterher warmhalten und ruhen. 
Außerdem sehr viel trinken, am besten Kräutertees und Wasser und für eine hohe Raumluftfeuchtigkeit sorgen. Auch Nasenspülungen mit Meer- oder Emsersalz tun gut; ebenso hilft es, Stirn und Wangen mithilfe von zum Beispiel Kirschkernkissen oder Rotlicht zu wärmen, schleimlösende Mittel auf Pflanzenbasis unterstützen ebenfalls die Heilung.

Tritt innerhalb von drei bis vier Tagen keine Besserung ein, nehmen Schmerz und Druck nicht ab oder treten verstärkt Fieber, Ohrenschmerzen oder Sehstörungen auf, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Eine Behandlung mit entzündungshemmenden, schmerzlindernden Medikamenten oder, bei eitriger Sinusitis, mit Antibiotika, kann angezeigt sein.
 
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