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Ein Muss für Genuss ohne Reue: Sonnenschutz

Während trüber Tage heiß ersehnt, zeigt sie sich endlich in voller Pracht: die liebe Sonne! Nicht nur der Planet, sondern auch wir laufen dann zur Höchstform auf, seine ultravioletten Strahlen bringen unseren Stoffwechsel auf Trab, sie regen sogar die Atmung an und unsere Abwehrkräfte. Unsere Stimmung wird durch das Licht förmlich aufgehellt, die Hormonausschüttung gesteigert – wir genießen „Lady Sunshine“ mit Leib und Seele. Vitamin D3, eine wichtige Hormon-Vorstufe, die wir ohne UVB-Strahlen gar nicht bilden könnten, ermöglicht uns, Kalzium zu verwerten, dadurch die Knochen zu kräftigen und außerdem für eine regelrechte Funktion von Muskeln und Nerven zu sorgen. Zur Behandlung von beispielsweise Schuppenflechte (Psoriasis) und Neurodermitis kann UV-Strahlung medizinisch eingesetzt werden und auch der optische Effekt ist nicht zu leugnen: Die sprichwörtlich „gesunde Bräune“ steht uns gut zu Gesicht. Viele Argumente mehr gäbe es aufzuführen, die für die liebe Sonne sprechen – doch sie alle dürfen nicht als Freibrief für stundenlanges ungeschütztes „Brutzeln“ in derselben betrachtet werden.

Die Schattenseiten der Sonne

„Jedes Ding ist Gift und kein Ding ist ohne Gift, allein die Menge macht das Gift.“ Das hat Paracelsus bereits erkannt – und bezogen auf die Sonnenbestrahlung steht außer Zweifel, dass zu viel des Guten teils irreparable Schäden bedingen kann. 
Beispiel Sonnenbrand: Bei einem Sonnenbrand (eine Reaktion auf zu lange und/oder zu intensive Sonnenexposition) entzünden sich auch die tieferen Hautschichten, Rötung, Schwellung, Juckreiz und Schmerz sind die die Akutsymptome, im Extremfall kommt es sogar zu Blasenbildung. Allerdings dringen die UV-A-Strahlen tief ein und beeinträchtigen auf Dauer die Kollagen-Neubildung (die Bildung jenes Proteins, das für die Elastizität der Haut zuständig ist) – vorzeitige Hautalterung und Faltenbildung sind die Folge. Und obwohl Sonnentanken in Maßen unser Immunsystem stärkt, bewirkt der übertriebene Konsum das Gegenteil, eine Störung desselben. Außerdem überfordern wiederholte Sonnenbrände unser Reparatursystem; Zellen können sich verändern und möglicherweise vermehren, Hautkrebs kann sich entwickeln.

Vorbeugen ist die beste Medizin

Zum Glück haben wir heute das Wissen und die Möglichkeiten, das Gute der Sonne zu nutzen, ohne uns ihren Gefahren auszuliefern. Da wir Menschen, im Gegensatz zu „anderen Säugetieren“ kein Fell mehr haben, sind textile Schutzmaßnahmen durchaus effektiv; um immer einen kühlen Kopf zu bewahren, gibt es modische Bedeckungen, die auch beim textilarmen Sonnen und Baden wenigstens diesen beschatten. 
Weitsicht ist auch gefordert, was die Augen betrifft – intensive UV-Strahlung kann unsere Horn- und Netzhaut schädigen. Gute Sonnenbrillen sind entsprechend gekennzeichnet (z.B. UV 400).
Für jeden Hauttyp (wir beraten Sie gern) gibt es Sonnencreme, -gel, -spray oder -milch, die, rechtzeitig aufgetragen, längere Aufenthalte draußen ermöglichen. Generell gibt der Lichtschutzfaktor (LSF) Aufschluss über die Wirksamkeit – bei heller, empfindlicher Haut ist ein hoher LSF (mindestens 30) angebracht, für dunklere Hauttypen dagegen reicht normalerweise ein mittlerer Schutzfaktor von um 20. Im Zweifelsfall ist es sicherer, einem höheren LFS den Vorzug zu geben. Ein gutes Produkt schützt auch vor UV-A-Strahlung.
Wichtig ist, dass auch die Ohren, der Nacken oder die Fußrücken nicht vergessen werden. Bereits vor dem Anziehen der Badebekleidung den Körper einzucremen stellt sicher, dass auch, sollte diese etwas verrutschen, keine ungeschützten Bereiche bloßgelegt werden. Stark exponierte „Sonnenterrassen“ wie Nase, Wangen, Stirn, Dekolleté verlangen ebenfalls besondere Aufmerksamkeit! Eine spezielle Pflege mit hohem Lichtschutz für die empfindlichen Lippen ist zusätzlich zu empfehlen.
Nachcremen macht Sinn – insbesondere wenn durch Aufenthalte im Wasser, durch schweißtreibende Aktivitäten oder einfach durch Reibung der Kleidung auf der Haut und beim Abtrocknen der Schutz einer Erneuerung bedarf.
Kinderhaut ist besonders sensibel, das Schutzpigment Melanin wird noch nicht ausreichend produziert; Babys und Kleinkinder sollten deshalb nie direkt der Sonne ausgesetzt werden. Erst ab dem zweiten Lebensjahr, mit leichter, lockerer Kleidung und Sonnenhütchen (Kopf, Oberkörper und Schenkel des Nachwuchses möglichst bedeckt halten) in Kombination mit einer Kinder-Sonnencreme mit hohem LSF sind kurze Sonnen-Aufenthalte zumutbar.

Mit Sonne muss man immer rechnen, schon beim Spielen draußen im Kindergarten, beim Schulausflug, beim Sport im Freien oder dem Besuch im Straßencafé – deshalb sollten wir allzeit bereit sein, damit sie uns nicht „kalt erwischt“.
Zu bedenken ist auch, dass zwischen 11 und 15 Uhr die Strahlung am intensivsten ist – Menschen in südlichen Ländern setzen sich ihr aus gutem Grund um die Mittagszeit kaum freiwillig aus. Sonnenbaden oder Gartenarbeit sind außerhalb dieser brenzligen Phase viel gesünder.

 

 

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